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Eine Herzenssache!

Nachbau einer O&K MB 200 N

Mein Vater war es, der mich mit dem Modellbahn-Virus infiziert hatte und wäre er nicht viel zu früh verstorben, würden wir wohl heute gemeinsam an den verschiedenen Projekten arbeiten.

Mein Vater war Hydraulikschlosser im VTG Waggon-Reparaturwerk in Duisburg-Duissern. Ich wusste zwar, dass er auch einen Lokführerschein hatte und täglich die Waggons rangierte, aber welche Lok er gefahren ist, habe ich ihn nie gefragt. Als er dann verstarb, war es dafür leider auch zu spät. Mir war nicht bekannt, dass es ein Bild gibt, auf dem man meinen Vater im Führerhaus der Lok sehen kann. Erst im Juli 2018, mehr als 30 Jahre nach seinem Tod, gelangte ich in den Besitz dieses Bildes. Meine Schwester hatte es in ihrer Sammlung.

Über das Internet erfuhr ich sehr schnell um welchen Hersteller es sich handelte und auf der Homepage von www.rangierdiesel.de konnte ich die Lok ausfindig machen.

Es ist eine Orenstein und Koppel MB 200 N gewesen. Die Lok trug die Bezeichnung „VTG 2“. Auf der Internetseite von Rangierdiesel konnte ich auch ein paar Originalbilder finden. Leider ist deren Auflösung nicht groß genug um anhand dieser Bilder einen Nachbau zu starten. Doch fand ich auf dieser Seite auch Infos zu weiteren Loks dieses Typs und eine davon rangiert noch heute, nicht weit von meinem Wohnort und meiner Arbeit entfernt, bei den Stadtwerken Essen im dortigen Hafen.

Die dort zuständigen Herren war sehr freundlich und so konnte ich noch im Juli 2018 die Lok (siehe oben) in aller Ruhe besichtigen und dutzende Detailsfotos machen. Aber nicht nur das. Die Essener stellten mir auch Pläne mit Maßen zur Verfügung, so dass ich die Lok maßstäblich ins Modell umsetzen kann. Die O&K MB 200 N wird also mein erster Lokselbstbau, den ich dann auch am 3D-Drucker erstellen werde.

Baubeginn vermutlich Mitte/ Ende 2019.