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Der Außenseiter!
Die BR 627

Wer meine anderen Seiten aufmerksam gelesen hat der weiß, dass ich mich eigentlich beim Fahrzeugbau nur auf Fahrzeuge aus der Rhein-Ruhr-Region beschränken möchte. Doch die BR 627 hat es mir schon vor vielen Jahren angetan. Weit bevor Rivarossi ein H0-Modell dieses Triebwagens auf den Markt brachte, baute ich mir aus einem alten LIMA-BR 628.0 bereits ein Modell in H0 nach, auch wenn dieses aus verschiedenen Gründen nie wirklich fertig wurde.

Dank moderner Technik kann man nun das Fahrzeug in aller Ruhe am PC zeichnen und anschließend mittels 3D-Drucktechnik als Unikat erstellen lassen.

 

Das Gehäuse mit Dach, der Rahmen und die Bodenplatte für die Inneneinrichtung werden extern zum Druck in Auftrag gegeben. Bei fast 70 cm Länge streikt der heimische Drucker. Im Rahmen wurden Einbuchtungen gezeichnet, in denen Metallplatten zur Beschwerung des Zuges eingesetzt werden können. Diese wurden im Baumarkt gekauft.

 

Alle weiteren Bauteile, wie Sitze oder die verschiedenen Einrichtungen am Unterboden, sowie die Drehgestelle wurden und werden dann am heimischen Drucker erstellt.

 

Ein wirklich großes Problem war der geplante Antrieb.

Mein Ziel ist es, je eine Achse pro Drehgestell anzutreiben. Darüber hinaus soll der Motor im Drehgestell Platz finden. So kann ich entsprechende Einbauten im Fahrzeug verhindern.

Im März 2022 wurden die Rahmen der Drehgestell testhalber gedruckt und mit angeschafften Gleichstrommotoren ausgestattet.

Ein einfacher Versuchsaufbau diente dabei als „Triebfahrzeug“. Auf unterschiedlich langen und breiten Brettern wurden Gewichte verlegt um so das spätere Fahrzeuggewicht zu simulieren. Anschließend erfolgten Testfahrten auf meiner kleinen, heimischen Anlage. Mit den Ergebnissen war ich sehr zufrieden.

 

Ende Mai/ Anfang Juni sollte dann das Gehäuse und das Dach gedruckt werden, doch wie so oft kam etwas dazwischen. Zum Glück, wie ich im Nachhinein feststellen kann.

 

Denn ein Spur0er aus dem Allgäu wurde auf mein Bauprojekt aufmerksam und so kamen wir in Kontakt. Er hatte zwar auf keine besseren Detailaufnahmen, wusste aber aus langjähriger Erfahrung mit dem Vorbild, wo sich an meinem Modell Fehler verbargen. Der optische klarste Fehler, was aber auf den mit vorliegenden Fotos nicht erkennbar war, war die fehlende Rundung an der Front. Weitere kleine, aber wichtige Details kamen dazu, so dass ich mich dazu entschied meine Konstruktion teilweise komplett neu zu zeichnen. Um eine bessere Stabilität und Passgenauigkeit zu erzielen, wurde auch das Dach direkt auf das Gehäuse gezeichnet. Außerdem wurden Pufferbohle und Führerstand als Einzelteile gezeichnet, so dass man jetzt auch problemlos zwischen der Variante mit Scharfenbergkupplung und Schraubenkupplung wählen kann.

Die letzten Anpassungen werden Mitte August fertig sein und dann kann hoffentlich der Druckauftrag erteilt werden!