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Duisburg-Wanheim

Vom Rangierbahnhof Duisburg-Hochfeld führt eine nicht elektrifizierte Strecke zu einem weiteren Logport-Standort, aber vor allem auch zu den

Hüttenwerken Krupp-Mannesmann in Duisburg-Hüttenheim.

 

Dabei verläuft die Strecke direkt durch Industrie- und Wohngebiete.

 

In Duisburg-Wanheimerort zweigt die Dachstraße ab und führt zum Rhein. An ihr liegen nur wenige Industriebetriebe. Das besondere der Dachstraße ist aber, dass sich die Straße direkt hinter dem Bahnübergang gabelt. Um hier eine Sicherung des Bahnübergang vornehmen zu können, mussten drei Halbschranken aufgebaut werden.

 

Diese Szene zeige ich auf dem rechten Ergänzungsmodul, allerdings nur für eine einspurige Strecke, weil dies durch die Modulnorm vorgegeben wird.

 

Eine Herausforderung für mich und das macht das Bauprojekt auch zusätzlich interessant ist, dass es im Handel keine modernen Halbschranken gibt. Deshalb habe ich vor Ort Maß genommen und alle relevanten Bauteile nachgezeichnet und im Maßstab 1:32 an meinem 3D-Drucker erstellt.

 

Mitte Oktober 2022 sorgte eine Coronakarantäne dafür, dass ich ein wenig mehr Zeit hatte und die nutze ich dann um mit demAufbau des fünften Moduls zu beginnen. Dabei musste ich den Vorbildstraßenverlauf und die genormten Übergänge des Moduls unter einen Hut bringen. Das gelang mir aber ganz gut.

 

Allerdings sorgen die Vorgaben des Moduls dafür, dass der Nachbau nicht 1:1 ins Model umgesetzt werden konnte.

 

Den nur eingleisigen Schienenverlauf, beim Vorbild zweigleisig, habe ich schon erwähnt. Aber auch der Standort des Schalthäuschens und einiger Schilder mussten etwas angepasst werden. Ebenso der hintere Straßenverlauf.

 

Über einen bekannten Modellbahnelektriker, über den auch auch schon die Beleuchtungselektronik meiner Einsatzfahrzeuge erhalten habe, möchte ich mir eine Beleuchtungs- und Schaltplatine für den Bahnübergang erstellen machen.

 

Die Steuerung soll dann vorbildlich wie folgt erfolgen. Zunächst schalten sich beim herannahenden Zug das gelbe Signallicht ein, dieses erlischt dann nach einem kurzen Augenblick und das rote Licht geht an. Erst dann senken sich die Schranken.

 

Hat der Zug den Bahnübergang passiert, dann sollen sich erst die Schranken heben, bevor das rote Haltelicht für die Autos erlischt.

 

Während die Beleuchtung relativ leicht umzusetzen ist, ist der Antrieb der Schranken schwieriger.

 

Mein Ziel ist es eine betriebssichere, von außen nicht sichtbare Schaltung zu schaffen.

 

Die besten Tests ergaben sich in Kombinatin eines Zahnrades, welches auf der Welle der Schranke angebracht war und einer Schnecke, die auf einem von unten durch den Fuß der Schranke zur Welle geführt wird. Ein Motor, der dann unter der Platte sitzt, stelle dann die Schranke.

 

Aber trotz all dieser Überlegungen ist noch offen, ob ich wirklich eine funktionierende Schrankenanlage baue. Schließlich ist die Schrankenanlage so filigran, dass sie beim Transport leicht beschädigt oder gar zerstört werden kann. Deshalb ist es eigentlich sinnvoll, die Schranken für den Transport abzubauen. Das geht aber nicht so gut, wenn der Antrieb unter der Platte angebracht werden muss.

 

Am 1. Adventswochenende 2022 werde ich das bis dahin noch nicht ganz fertige Modul auf der Hobbyshow im Duisburger Binnenschifffahrtsmuseum zeigen, auch wenn dann noch nicht alles final verkabelt ist.